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KI-Politik

Google KI schließt Geschlechtererkennung aus

In der heutigen Zeit gehört es zu den Standardaufgaben der Künstlichen Intelligenz Gegenstände auf Bildern oder in Videos identifizieren zu können. Dazu müssen die KIs vorher nur auf die Erkennung, der entsprechenden Objekte trainiert werden.

Im Allgemeinen gilt natürlich das Motto, je mehr die KI kann desto besser. Im Fall der Google KI-Kamera Lens, die laut Google bis zu einer Milliarde Objekte erkennen soll, gilt dieses Motto aber nicht uneingeschränkt.

Die KI konnte bisher Geschlechter unterscheiden und als Mann oder Frau klassifizieren. Diese Fähigkeit soll der KI nun genommen werden, da es laut Google nicht möglich ist, anhand des Aussehens auf ein Geschlecht zu schließen. Um möglichst niemand zu diskriminieren, erkennt die KI jetzt nur noch eine ‚Person‘ und nicht mehr ‚Mann‘ oder ‚Frau‘.

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KI im Unternehmen KI und Recht

Facebook zahlt für Audio-Daten

Die Methoden der Künstlichen Intelligenz erregen oftmals das Interesse und die Entrüstung der Datenschützer. Da das Trainieren von KIs große Datenmengen benötigt und dafür in bestimmten Fällen auch Nutzerdaten verwendet werden, ist dies ein sensibles Thema.

Speziell Audiodaten werden von den großen Tech-Firmen Google, Microsoft, Amazon und Facebook von den Nutzern gesammelt und zum Training der Sprach-KIs genutzt. Dies geschieht zum Beispiel wenn die Nutzer in der Google-Suche, die Sprachsuche verwenden.

Da dies immer wieder auf Kritik stößt, möchte Facebook nun einen anderen Weg gehen und für die Audiodaten zahlen. So können sich die Nutzer etwas dazuverdienen, wenn sie Audiomitschnitte für Facebook anfertigen. Eventuell könnte diese Vorgehensweise zum Standard unter den Tech-Firmen werden und somit den Streit zwischen den Tech-Firmen und den Datenschützern etwas entkräften.

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KI-Politik

Kritik an KI-Strategie der EU

Nachdem die EU gestern ihre KI-Strategie vorgestellt hat, gibt es nun die ersten kritischen Stimmen aus der Wirtschaft, die vor allem die zu starke Regulierung bemängelt.

So macht sich etwa der Bund der deutschen Industrie Sorgen über die zu starke Regulierung von KI-Anwendungen, welche das Erreichen der hochgestreckten Ziele der EU behindern kann. Weitere Kritik kommt vom Bitkom-Chef Achim Berg. Achim Berg lobt zwar die gesetzten Ziele der EU, bemängelt aber gleichzeitig, dass dafür zu wenig getan werde. So seien der Bau von ein paar Forschungszentren und das Fördern von ein paar Projekten zu wenig.

Weiter wurde Kritik an der umstrittenen DSGVO geübt, die die Entwicklung von KI ausbremst und im Widerspruch zu den KI-Zielen der EU steht.

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KI-Politik

EU beschließt KI-Strategie

Zuletzt wurden vermehrt Forderungen nach einer Regulierung von Künstlicher Intelligenz geäußert. Neben der Sorge vor dem ‚Gläsernen Mensch‘ und dem Streitthema Gesichtserkennung gab es Studien zu Sicherheit und ethischen Fragestellungen von KI. Nun hat die EU in einem Weißbuch Beschlüsse zu ihrer KI-Strategie festgehalten.

Besondere Vorsicht erfordern nach der EU KI-Einsatzbereiche in Gebieten, in denen ein hohes Risiko besteht. Dazu werden Gesundheit, Polizei und Verkehr gezählt. Die KI-Systeme sollen dort so transparent und nachvollziehbar wie möglich sein.

Ein weiterer Punkt ist, dass die KI-Produkte von Behörden geprüft werden sollen ähnlich wie Kosmetik, Autos oder Spielzeug.

Ziel der neuen KI-Strategie ist es sich als Europa unabhängiger von den Großmächten USA und China zu machen.

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KI-Anwendungen KI-Forschung

KI für Autowäsche

Das Thema Künstliche Intelligenz zieht sich durch alle Bereiche des Lebens und macht auch vor dem Trendthema Umweltschutz nicht halt. Bereits vor einigen Wochen gab es Berichte über eine KI, welche die Mülltrennung in Kanada regeln soll. Nun soll die neue Technologie auch Autowaschanlagen revolutionieren.

Durch Sensoren in der Waschanlage soll erkannt werden, an welcher Stelle des zu waschenden Autos sich der Schmutz befindet. Basierend auf dieser Information kann das Wasser besser dosiert an der richtigen Stelle eingesetzt werden, wodurch Wasser gespart werden kann. Zudem kann ein jeweils passendes Reinigungsmittel ausgewählt und besser dosiert werden. Dadurch gelangt weniger Reinigungsmittel in die Abwässer.

Das Projekt wird vom Chemiekonzern Caramba in Kooperation mit dem Analytics-Unternehmen Mayato umgesetzt.

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KI-Anwendungen KI-Forschung

Gibt es bald eine Super-KI?

Das Thema Künstliche Intelligenz bewegt die Massen und ist immer wieder Stoff für Science-Fiktion Filme oder Literatur. Dort tritt die KI meist als allwissende dem Menschen weit überlegene Technologie auf, die der Mensch nicht mehr kontrollieren kann. Von Experten wird eine solche KI auch Super-KI genannt. In der Realität hinkt die Technologie diesem Idealbild aus der Fiktion allerdings weit hinterher. So können KIs zwar leichter große Datenmengen verarbeiten als der Mensch, aber in vielen Bereichen wie Kreativität oder dem entwickeln eigener Ideen, sind sie längst nicht so effektiv.

Das amerikanische Unternehmen OpenAI hat sich nun zum Ziel gesetzt diese besagte Super-KI zu entwickeln. Dafür hat das Unternehmen ein streng geheimes Projekt gestartet. Die Super-KI soll zum Wohle der Menschheit entwickelt werden und alle Probleme wie Hunger, Krankheit oder Armut lösen können. Zur Realisierung des Projekts bündelt OpenAI sein gesamtes unternehmensinternes Know-How.

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KI-Anwendungen KI-Forschung

KI erstellt Rap-Song

Erst vor wenigen Tagen machte ein Schwedisches Musiklabel auf sich aufmerksam, welches neue Künstler per KI scouten will. Nun gibt es die nächste Neuigkeit im Bereich KI und Musik.

Der Künstlichen Intelligenz des amerikanischen Unternehmens space150 ist es gelungen einen eigenen Rapsong zu entwerfen. Der Song mit dem Namen „Jack Park Canny Dope Man“ klingt dem amerikanischen Rapper Travis Scott sehr ähnlich. Vor allem die Melodie, der Gesang und die einfachen Reime könnten so auch von Travis Scott sein.

Die KI von space150 wurde zur Realisierung des Projekts mit allen Songs von Travis Scott trainiert. Zudem wurde auch ein realistisches Musikvideo für den Song erstellt. Der Text wirkt allerdings noch frei von Sinn und zusammenhanglos.

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KI-Anwendungen

Musiklabel sucht Künstler mit KI

Die Künstliche Intelligenz durchdringt alle Bereiche des Lebens und macht auch vor den kreativen Branchen wie Musik, Kunst und Literatur nicht halt. In der Musik mithilfe KIs, die Melodien produzieren, in der Kunst mithilfe KIs, die Bilder malen und in der Literatur mithilfe KIs, die als Autoren von Texten oder Gedichten auftreten.

Das schwedische Musiklabel Snafu Records hat nun einen weiteren Anwendungszweig der Künstlichen Intelligenz in der Musikbranche in den Fokus gerückt. Anstatt wie bisher den musikalischen Output mit einer KI zu verbessern oder zu unterstützen, wird nun ein Künstler durch eine KI gesucht.

Das Label begründet diesen Schritt damit, dass in der Musikbranche meist durch Mundpropaganda Künstler vermittelt werden und dadurch zum Beispiel Künstler in wenig beachteten Ländern unentdeckt bleiben könnten. Die KI von Snafu Records analysiert dafür jede Woche ca. 150.000 Songs auf den gängigen Plattformen wie Youtube, Spotify etc und sucht diese nach begabten Künstlern ab. Basierend auf der Analyse wird ein Ranking erstellt, welches berücksichtigt, welche Künstler am unterbewertetsten sind.

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KI-Anwendungen KI-Forschung

KI prognostiziert Wirkung von Antidepressiva

Die Neuigkeiten über KI im Gesundheitswesen häufen sich. Nach der Aufsehen erregenden Prognose des Kanadischen Unternehmens BlueDot über den Ausbruch des Corona-Virus noch vor der Warnung der Behörden, einem von einer KI entwickelten Medikament sowie einer hohen Investition in den Bereich KI und Gesundheitswesen von Microsoft gibt es nun die nächste News.

Die psychische Krankheit Depressionen wird in der Regel mit verschiedenen Antidepressiva behandelt. Diese Antidepressiva schlagen aber nicht bei allen Patienten in gleicher Form an. Deshalb müssen meist verschiedene Behandlungsformen ausprobiert werden bis die richtige Therapie gefunden wurde. Die Patienten können dadurch Monate oder Jahre durchmachen ohne Linderung ihrer Depression zu erfahren.

Forscher der chinesischen Universität für Technologie in Guangzhou haben nun einen Algorithmus entwickelt, der anhand der Hirnaktivität der Patienten vorhersagen kann, welche Antidepressiva bei welchem Patienten wirken. Die Hirnaktivität kann mittels eines Elektroenzephalograf (EEG) gemessen werden. Die Daten des EEG wurden mittels Machine Learning Algorithmus auf Muster durchsucht, die bei Patienten auftreten, bei denen das Medikament wirkt.

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KI und Recht

Kann KI ein Patent einreichen?

Vor ein paar Wochen gab es ein Gerichtsurteil aus China, welches für Aufsehen gesorgt hat und in dem einer KI Copyright-Rechte zugesprochen wurden.

Diesmal geht nicht um Copyright, sondern um Patente. Was passiert, wenn eine KI eine eigene Erfindung erbringt? Kann diese Erfindung patentiert werden? Dazu gab es nun einen passenden Fall:

Eine Einzelperson nutzte eine KI, die den Namen Dabus trägt. Dabus erfand eine Transportvorrichtung für Lebensmittel. Die Einzelperson wollte die Erfindung patentieren lassen und gab die KI als Erfinder an. Das Europäische Patentamt lehnte diese Anmeldung allerdings mit der Begründung ab, dass nur eine natürliche Person Erfinder eines Patents sein kann und eine Künstliche Intelligenz keine natürliche Person ist.

Somit war die Transportvorrichtung nicht patentierbar. Dieses Gerichtsurteil wird sicherlich als Maßstab für viele wahrscheinlich bald Folgende ähnliche Fälle gelten.